Kämpfe für deine Ziele!

 Das besondere an ihr: ein breites Lächeln und eine übergroße Brille. Dominica Schyrba verzaubert alle mit ihrer guten Laune, sie ist immer höflich und hilfsbereit. 


Die sympathische Nachwuchsdesignerin studiert am Fashion Design Institut Modedesign und kennt die vielen Höhen und Tiefen der Modewelt. Von klein auf hatte Dominica diesen heimlichen Berufswunsch für den sie alles gibt!

Inna: Dominica, was bedeutet dir Mode und Modedesign ganz persönlich?

Dominica: Mode ist für mich nicht nur etwas, mit dem wir uns einfach nur anziehen. Für mich ist es viel mehr eine Art Kunst mit der wir uns tagtäglich ausdrücken können. Neben Gefühlen, die man durch Mode mitteilen kann, können auch interessante Themen in Kleidung thematisiert und umgesetzt werden. Und genau das ist es, was mich an Mode so fasziniert. Sie ist so aussagekräftig und dadurch, dass sie uns Tag für Tag begleiten auch so wirkungsvoll.

Inna: Wie hat sich dein Leben durch das Studium am Fashion Design Institut verändert?

Dominica: Mein Leben hat sich seit Beginn des Studiums eigentlich um 180° gedreht. Ich bin für das Studium von Zuhause ausgezogen und wohne jetzt in meinen eigenen vier Wänden in der Nähe der Uni. Das allein war schon eine große Umstellung. Zusätzlich sind da noch die neuen Eindrücke, die ein Studium mit sich bringt wie neue Mitschüler und neue Dozenten. Anfangs war das ganz schön viel auf einmal. Aber unterm Strich hat es sich definitiv gelohnt, denn ich weiß jetzt dass ich auf eigenen Beinen stehen kann, aber vor allem kann ich das machen, was ich schon immer machen wollte.

Inna: Gibt es denn Vorlesungen, die du besonders gerne besuchst?

Dominica: Ich glaube ich kann nicht wirklich sagen, dass es ein oder zwei Vorlesungen gibt, die ich am liebsten besuche, weil ich die Vielseitigkeit des Studiums so toll finde. Man lernt jeden Tag, egal in welcher Vorlesung immer wieder etwas neues und man kann sich jeden Tag so sehr weiterentwickeln. Ich finde es immer wieder interessant zu sehen was man alles an der Büste drapieren kann, was kleine Einschnitte an einem Schnitt bewirken können oder aber auch zu hören was die Menschen vor unserer Zeit getragen haben.

Inna: In deinem Semester bist du die „Streberin“?

Dominica: Ja, ich glaube so sehen mich die meisten in meinem Semester. Eine meiner besten Freundinnen stell mich auch immer so vor. Teilweise ist es mir sogar unangenehm, aber ich weiß eben auch dass ich sehr viel dafür mache und das es nicht von ungefähr kommt. Und deshalb bin ich natürlich auch ein bisschen stolz auf mich, dass ich es schon so weit geschafft habe und ich bin deswegen umso motivierter weiter zu machen!

Inna: Als deine Kollektion für das Frühjahr 2017 präsentiert wurde, bist du in Tränen ausgebrochen?

Dominica: Ja, das stimmt, denn ich hatte einen sehr persönlichen Bezug zu meiner Kollektion. Das war mir anfangs gar nicht wirklich bewusst. Mir ist erst richtig bewusst geworden wie viel von mir selbst in dieser Kollektion steckt, als ich mein Konzept und meine realisierte Kollektion zusammen gesehen habe.

Inna: Was drückt dein Design aus?

Dominica: Mein Design hat sich im Kern mit einer Bewegung aus den Vereinigten Staaten auseinandergesetzt, bei der es darum geht die weibliche Brust zu „befreien“. Mir ist durch meine Recherche und auch Gespräche mit Mitmenschen aufgefallen, dass diese Bewegung immer wieder missverstanden wird. Viele konzentrieren sich mehr darauf, dass die Frauen, die der Bewegung angehören, sich oberkörperfrei für ihre Rechte einsetzen. Mich persönlich hat aber vielmehr der Wille der Frauen so berührt und dann auch zu meiner Kollektion inspiriert, denn sie kämpfen um etwas an das sie glauben. Und genau diesen tieferen Sinn der Bewegung möchte ich durch meine Kollektion visualieren. Mir ist es wichtig, dass die Menschen wieder anfangen an sich zu glauben und um das kämpfen an das sie glauben.

Dominica Schirra

Inna: Durch das Modedesign – Studium reist du viel?

Dominica: Ja auf jeden Fall! Für mich gehört das einfach zu diesem Job dazu und ist einer der Aspekte, die diesen Beruf so unglaublich spannend machen. Modedesign ist so vielseitig und international, es ist etwas was man nicht auf ein Land eingrenzen kann. Neben zahlreichen Fashion Shows, die ich besucht habe, hatte ich auch die Möglichkeit andere interessante Events zu besuchen, unter anderem die Ausstellung über Alexander McQueen in London und Atelierbesuche in Paris bei Dior, Givenchy oder auch Louis Vuitton. Aber im Laufe des Studiums war eine Reise wohl das Highlight für mich, denn ich habe durch das Fashion Design Institut die Möglichkeit bekommen nach Asien zu reisen, um die Universität auf einer Messe in Beijing zu vertreten. Es war ein wirklich einmaliges Erlebnis für mich, für das ich sehr dankbar bin.

Inna: Was rätst du den FDI-Secrets- Leserinnen, die auch Modedesignerin werden wollen?

Dominica: Mein Rat wäre auf jeden Fall, dass es wichtig ist an sich und das, was man machen möchte zu glauben, egal was die anderen sagen. Ich für meinen Teil wollte anfangs, wie auch viele aus meiner Familie, Medizin studieren. Aber ich bin dann nochmal in mich gegangen und habe mich gefragt, ob es wirklich das wäre, was mich glücklich macht. Und in dem Moment wusste ich, dass ich meinen Kindheitstraum umsetzen möchte, habe mich an mein Portfolio gesetzt und mich um einen Platz beworben. Und jetzt sitze ich hier, neben Inna und hab es schon so weit geschafft. Deshalb bin ich mir sicher, dass es sich auf jeden Fall lohnt um das zu kämpfen an das man glaubt, und das kann ich auch nur jedem ans Herz legen.

Der Look soll immer die Persönlichkeit zum Ausdruck bringen und ein bestimmtes Statement präsentieren. Das Mode und Modedesign aber noch sehr viel mehr sein kann, erleben die Studenten täglich im Fashion Design Institut. Wir freuen uns das wir unsere jungen Kreativen unterstützen können, dass sie ihren Träumen ein Stück näher kommen. Dominica wünschen wir für die kommende Saison viel Erfolg und sind schon gespannt mit welchen Überraschungen sie uns erwartet.