Musen in der Geschichte Chanels

Chanel ist wohl eins der wichtigsten Labels in der Welt für Couture und Prêt-à-porter. Mit seinen wunderschönen Kollektionen und inszenierten Fashionshows begeistert Karl Lagerfeld das Publikum immer wieder. Dazu präsentiert er fast jede Saison seine neue Muse. Genau wie er, hatte auch Coco Chanel früher einige Musen, die sie inspiriert haben.


Chanel Kristian Stewart

Das passende Verb für den Begriff Muse wäre wohl „versinken“. Eine Muse ist eine Person – egal ob männlich oder weiblich, die durch ihre Ausstrahlung und ihr Wesen Künstler beeindruckt und zur Kreativität anregt. Musen haben also eine inspirierende Wirkung, sie verleihen den“enthusiasmos“, ein besonderer Zustand, in dem eine Muse selbst durch den Künstler spricht. In der Mythologie waren die Musen neun schöne und intelligente Schutzgöttinnen der Kunst. Sie strahlen Anmut und Charme aus. Jede von ihnen präsentiert und schützt eine besondere Kunstform.

Die bildhübsche Misia Sert war eine der berühmtesten Pariser Musen. Von zahlreichen Künstlern gemalt und von Autoren in Büchern verewigt. Misia ist eine wunderschöne Frau mit einer raffinierten Eleganz, Charme und Esprit. Dazu kommt das sie einen erlesenen Geschmack hat und sie begnadete Talente und große Genies erkennt und ihren Künsten zum Erfolg hilft.

Baptiste Giabiconi

Misia und Coco Chanel lernen sich 1917 bei einem Dinner kennen. Die beiden verbindet eine enge Freundschaft. Es ist ein kalter Wintermorgen 1918, als Misia plötzlich aufrecht in ihrem Bett sitzt, sie hat eine sensationelle Idee. Jeder Künstler liebt wohl solche Augenblicke, wenn eine wunderbare Idee einen aus den Träumen reißt! Misia will mit ihrer Freundin Coco viel Geld verdienen, und zwar nicht mit Mode, sondern mit Düften. Misia hatte erfahren, dass auf einem verstaubten Dachboden eines Schlosses einige Dokumente der berühmten Katharina von Medici gefunden wurden. Darunter auch eine geheime Formel für ein Parfüm, dessen Duft nicht nur Männer den Kopf verdreht, sondern auch ewige Jugend und Schönheit verleiht.

Williow Smith

Die Geburtsstunde von Chanel No.5

Coco Chanel erklärt dem besten Parfumeur in Paris, wie genau sie sich ihren Duft vorstellt. Klassisch, sinnlich, voller Eleganz und erotischer Ausstrahlung. Für den fünften Duft, den Coco testet entscheidet sie sich, ein Duft mit einer großen Blütenharmonie aus Jasmin und Mairose: CHANEL No.5! Das müsst ihr euch einmal vorstellen: Heute wird weltweit jede 30 Sekunden ein Flakon Chanel No.5 gekauft!

„Zum Schlafen trage ich nur ein paar Tropfen Chanel No.5“. Eine der wohl berühmtesten Aussagen der wunderschönen Marylin Monroe. Für schöne Tage in Paris gibt es wohl nichts passenderes als Chanel!