Bist du ein Rockstar?

 Rockstars sind meist sehr individuelle, extravagante und egoistische Persönlichkeiten, die eine breite Palette von Stilen tragen.

Eine eigene Mode entwickelte sich: Man trug Röhrenhosen, vor allem Jeans und Leder, Ringelsöckchen, spitze Schuhe und weite Sakkos. Krawatten aus schmalen schwarzen Samtbändern galten als der letzte Schrei. Die Haare kämmte man kunstvoll mit viel Pomade zu einem so genannten Entenschwanz oder eine Schmachtlocke a la Bill Haley zierte die Stirn.

Wie entstand die Mode und Was trägt ein Rockstar?

Der Stil entstand mit den Rockabilly- und Rock-and-Roll-Bands der 50er und 60er Jahre in den Südstaaten von Amerika, fand aber seine Blütezeit in den 1970er Jahren, mit Bands wie The Rolling Stones und Status Quo und ging in die 1980er Jahre mit Bands wie The Ramones. Der Look basiert in der Regel auf schwarzem Leder, Jeans, T-Shirt und Stiefel und projiziert ein Bild von Rebellion und die Ablehnung der Konformität, eine schlechte Jungen-Haltung außerhalb der alltäglichen Gesellschaft. Dieser Stil appelliert an Jugendliche, die ein wildes, unbequemes Bild projizieren wollen, die „rebels without a cause“.

Wer ist ein Rockstar?

Die Zielgruppe für „Rock-Stil“ Kleidung ist ziemlich breit, ab 18 Jahren aufwärts. Den Stil tragen sowohl Männer, als auch Frauen. Diese Zielgruppen hören wahrscheinlich Rockmusik und tragen lockere, lässige Kleidung.

Welches Styling und welche Looks gibt es?

Um den richtigen Grunge Look zu bekommen, reicht es schon allein wenn man im Besitz einer Lederjacke und einer Jeans ist. Die Lederjacke kann man ja zu fast allem anziehen. Kleid, wenns schicker sein soll, Top im Sommer oder einfach mit einem Tüllrock für den Alltag. Die Lederjacke ist eigentlich das Symbol des Punks. Sie verkörpert Stärke, die durch einen maskulinen Schnitt deutlich wird. Ein Must-Have für jeden Rebell. Auch Bikerboots zählen zu den Essentials des Rockers, vor allem die Kombination von Lederjacke und Bikerboots. Am besten noch mit auffallenden Neonfarben, um einen Kontrast zum dunklen Schwarz zu kreieren.

In den 90er Jahren war es ja bekannt, dass man mit Neonfarbe politische Messages auf seiner schwarzen Lederjacke schreibt. Der Kontrast kann auch durch gefärbte Haare erzeugt werden. Die Affinität des Punks besteht eigentlich darin aufzufallen und anders zu sein. Piercings heute normal, damals ein Skandal!!! Daher galten sie schon zu den erstes Accessoires der Rocker, das Motto sagt: Wer taff ist, lässt sich auch stechen! Genauso wie zerrisse Jeans, damals ein Akt der Rebellion – heute Standard. Eigentlich all das, was damals als grotesk galt, ist heute zur Mode geworden.

Sind wir demnach nicht alle Rockstars?

Text von Elkin P., Deniz D., Sirvan Ü.

©Elkin P.