Dimitri Arvanitis – Der neue kreative Kopf am Fashion Design Institut

Von der Königlichen Akademie der Schönen Künste Antwerpen zum Fashion Design Institut im Herzen von Düsseldorf! Herzlich Willkommen, Dimitri Arvanitis!

Der gebürtige Dortmunder lebt derzeit in Berlin und bereichert das Fashion Design Institut ab dem Wintersemester 2017. In Düsseldorf wird er Studentinnen und Studenten auf dem Weg zum Internationalen Fashion Designer begleiten und ihre kreativen Visionen von der Idee bis zur Produktion unterstützen.

In einem Interview gewährt uns Dimitri einen kleinen Einblick in seine Welt als Designer und erzählt uns von seinen Erwartungen und Wünschen für die bevorstehende Mission als Mentor.

© Dimitri Arvanitis

„Ich wusste schon immer, dass ich definitiv kreieren wollte.“

Lieber Dimitri, erzähle uns doch etwas über deinen Werdegang. Was hast du bisher als Modedesigner spannendes erlebt?

Dimitri: Gleich nach dem Abitur bin ich nach Antwerpen und habe dort meinen Bachelor und Master gemacht. Allein diese Zeit bezeichne ich als eine der spannendsten meines Lebens: Der intensive Unterricht mit all seinen Höhen und Tiefen verfestigte mich zu einem Charakter, welcher eine eindeutige Meinung hat und ganz souverän argumentieren kann, weshalb etwas (z.B. ein Design) gut ist oder nicht. Zudem war jedes neue Land, jede neue Stadt, jeder neue Kontakt eine Bereicherung meines Lebens.

© Dimitri Arvanitis

Was hat dich dazu bewegt Designer werden zu wollen und warum gerade speziell in der Modebranche?

Dimitri: Schon als kleines Kind habe ich gerne kreiert, gezeichnet, war neugierig auf die Welt. Als Teenager wuchs mein Interesse an Musik und anderen Medien, sowohl pop- als auch subkulturell. Ich wusste schon immer, dass ich definitiv kreieren wollte. Mode ergab sich als Medium des wechselnden Zeitgeists und mir gefiel, dass es eine ganz klare Realität der Menschen im Alltag widerspiegelt. Ebenso aber die Möglichkeit fiktionale Visionen zu erschaffen.

© Dimitri Arvanitis

Jede neue Erfahrung ist Gold wert

Wie wir sehen hast du bereits sehr viele schöne Momente als Designer erleben dürfen. Verrätst du uns, wie du als Jungdesigner gestartet bist und was für Erfahrungen du in den folgenden Jahren sammeln durftest?

Dimitri: Nach meiner Masterarbeit arbeitete ich ständig weiter an kleinen Kollektionen, die ich mit ca. 7 Silhouetten eher als unabhängige Kunstprojekte behandelte, während ich zeitgleich für große Unternehmen tätig war. Zum letzteren muss ich gleich feststellen: Alle kochen nur mit Wasser. In meinen 20ern wollte ich immer an vielen, verschiedenen Orten leben und ob eine Erfahrung sehr gut oder eher enttäuschend war: Mit jeder Abreise konnte ich neue Menschen zu meinen Freunden zählen und bis heute besteht durchgängiger Kontakt. Dadurch, dass diese überwiegend selbst in der Modebranche tätig sind, kann ich mir auch immer wieder wertvolle Tipps holen.

© Kira Bunse

Was war der aufregendste Moment deiner Laufbahn?

Dimitri: Die Aufnahme für das Modedesign Studium war der Startschuss. Entscheidend aber ist, was jeder Mensch individuell mit seinem Weg anfängt. Für mich steht neben ausdrucksstarken Designs auch die visuelle Umsetzung des Endprodukts durch kreative Kollaborationen im Fokus. Mit Brett Lloyd, Kira Bunse oder auch Gary David Moore gearbeitet zu haben waren definitiv sehr aufregende Momente, die ich keinesfalls missen möchte. Aber auch meine Sachen in Carine Roitfelds Magazin oder auf dem Cover des Replica Man Magazine zu haben, zähle ich zu meinen Highlights.

© Brett Lloyd

Die Mission – Eine starke Vision

Am Fashion Design Institut wirst du auf viele junge Talente treffen. Was möchtest du persönlich für die Studentinnen und Studenten erzielen und was sind deine Wünsche für die kommende Zeit als Dozent?

Dimitri: Ich möchte die Studentinnen/Studenten in ihren Designprozessen – vom Konzept bis zur realisierten Idee – unterstützen und sie bis zum Limit pushen, um das bestmögliche aus ihnen herauszuholen. Als Mentor ist es mir auch wichtig den Studenten ein vertrautes Gefühl zu geben, sodass wir gemeinsam an ihren Projekten arbeiten und eine starke Vision erzielen. Ich freue mich tierisch auf die bevorstehende Zeit und mich von frischen Ideen berieseln zu lassen.

Dein persönlicher Tipp an alle, die gerne Modedesigner werden wollen …

Dimitri: Sei deinen Visionen treu und wenn du denkst du arbeitest hart, arbeite härter: Denn nur so erzielst du das Ultimum!

© Dimitri Arvanitis

Wir sagen „Herzlich Willkommen“ am Fashion Design Institut

Die Modebranche hält immer spannende Türen offen: Wir bedanken uns für das informative und spannende Interview und freuen uns auf die kommende Zeit und dich als Mentor an unserer Schule begrüßen zu dürfen!

 

Beitragsfoto: © Dimitri Arvanitis | Replica Man Magazine