Der große Krieg im Fashion Olymp

Jeder von uns kennt Chanel und Schiaparelli. Die beiden Brands gehören heute zu den weltbekannten und sind bei allen Fashion Lover beliebt.

Aber was genau verbindet die beiden Labels miteinander?

1.) Beide lebten in Paris

2.) Sowohl Gabrielle Chanel, als auch Elsa Schiaparelli erlebten in den 20er und 30er Jahren mit ihren Designs einen echten Höhenflug

3.) Die Labels werden von der Gesellschaft gefeiert und beide galten als super innovativ und modisch

Für Schiaparelli sind besonders die 30er Jahre ein besonderes Jahrzehnt. Elsa Schiaparelli hatte es mit ihren extravaganten Designs geschafft die Modewelt zu erobern und große Hollywood Stars, wie zum Bespiel Marlene Dietrich, trugen ihre Kreationen. Vor allem die Luxus Damen in Paris schwärmten von den avantgardistischen Kollektionen. Die Looks – Übertrieben exzentrisch, ausgefallen und frisch.

Die Marke Chanel war ebenso beliebt! Aber im Gegensatz zu Schiaparelli waren die Designs von Gabrielle elegant, glamourös und klassisch. Der schlichte und feminine Look eroberte aber ebenso das Fashion Business und die Herzen der Frauen.

Die beiden Designerinnen waren DIE STARS der Branche mit so unterschiedlichen Kreationen!

Der große Zickenkrieg

Wir können es schon ahnen: Obwohl die beiden Designerinnen doch so unterschiedliche Looks entwarfen, gab es trotzdem einen großen Zickenkrieg. Und das ist noch zu mild ausgedrückt – Sie waren echte Rivalinnen.

Sie hielten sich in den gleichen Kreisen auf und teilten sich viele Freunde miteinander, was die ganze Situation noch komplizierter machte. Die Eine gönnte der Anderen NICHTS!

Gabrielle Chanel lud damals Elsa Schiaparelli zum Dinner ein. Nett oder? Wenn Gabrielle nicht vorher den Stuhl mit weißer Farbe beschmiert hätte. Elsa Schiaparelli setzte sich ahnungslos auf den Stuhl und ruinierte ihr eigenes Design, das sie an dem Abend trug.

Nach dem Krieg

Während des zweiten Weltkriegs stoppen beide Brands ihre Kollektionen und designten eine lange Zeit nicht mehr. Elsa Schiaparelli entscheidet sich sogar Paris zu verlassen. Nach dem Krieg wenden sich beide Frauen ihrer Leidenschaft zur Mode wieder zu.

Aber der als modische Geschmack der Leute hatte sich geändert. Die surrealen Kreationen von Elsa Schiaparelli waren höchstens etwas für das Museum. Frauen fanden die Looks einfach nicht mehr so „cool“.

Gabrielle Chanel hatte eine Beziehung zu einem deutschen Offizier. Auch sie fertigte nach dem Krieg ihre erste Kollektion an. Weiterhin super feminin und elegant. Das kam an bei den Frauen! Gabrielle schaffte es wieder die Modewelt zu erobern.

Elsa Schiaparelli hingegen zog sich zurück und man hörte lange Zeit nichts mehr von ihr und auch nichts von ihrer Mode.

Erst vor ein paar Jahren hat das Label nach einer so langen Zeit eine neue Kollektion präsentiert. Die Looks erinnern an die Seele der Designerin und man kann die Leidenschaft der Gründerin in jeder Kreation fühlen. Viele Looks und ganze Kollektionen von Elsa Schiaparelli werden bis heute in Museen ausgestellt.

Ja und zu CHANEL?! Das Label verzaubert uns bis heute jede Saison mit tollen Kollektionen.