Modejournalistin sein – Das ist ein Traum von vielen

Modejournalistin sein – Das ist ein Traum von vielen. Um die Welt reisen, die Stars der Fashion Branche interviewen, Designer und Models treffen, Backstage bei den Modeschauen dabei sein und sogar in der Front Row sitzen.


Elena V. 21, Jahre alt, studiert Modejournalismus am Fashion Design Institut (FDI) in Düsseldorf. Im Interview erzählt sie uns, warum sie Modejournalistin werden wollte, welche Herausforderungen sie für den Job meistert und ob die Fashion Welt wirklich so glamourös ist.

Inna: Die Fashion Branche ist super vielseitig und es gibt viele verschiedene Jobs. Warum hast du dich dazu entschieden Modejournalistin zu werden?

Elena: Für mich war es schon immer klar, dass ich unbedingt in der Modebranche tätig sein möchte. Schon als kleines Kleid habe ich es geliebt, mich mit Mode zu beschäftigen, Kollektionen anzugucken und mich schön anzuziehen. Ich habe schon früh Modezeitschriften gelesen und mich über die neuesten Trends erkundigt und mir immer gesagt „Da möchtest du hin!“. Zudem liebe ich es zu reisen.

Inna: Wie hast du dich damals über das Fashion Design Institut informiert?

Elena: Ich habe es eigentlich durch Zufall im Internet gefunden und habe anschließend einen Info-Abend im Institut besucht.

Inna: Mittlerweile bist du schon im 5. Semester und hast schon so einige coole Interviewpartner gehabt. Gibt es denn jemanden mit dem du unbedingt mal ein Interview führen möchtest?

Elena: Das ist eine schwierige Frage. Einerseits gibt es Designer, die ich liebend gerne interviewen würde, wie z.B. Alexander McQueen, wenn er noch leben würde, Rei Kawakubo und den koreanischen Designer Bajowoo. John Galliano und Olivier Rousteing…es gibt so viele Designer, die einfach tolle Sachen schaffen! Zum Anderen aber würde ich gerne ein Interview mit der koreanischen Boyband Big Bang führen. Sie sind nicht nur musikalisch sehr erfolgreich, sondern sind auch DIE Modeikonen aus Asien. Was auch immer sie machen, wird ein Trend. Vor allem G-Dragon ist ein sehr bekannter Fashionisto, auch hier in der westlichen Welt. Karl Lagerfeld und Co. zählen zu seinen engen Freunden. Sie sind für mich meine Vorbilder gewesen, weil sie einfach anders sind und das cool ist.

Inna: Du hast eigentlich immer viel zu tun und arbeitest an mehreren Projekten. Kannst du uns von deinem aktuellen Projekt etwas erzählen?

Elena: Im Moment haben wir viele Abgaben, die fertig werden müssen. Outfits und Fotostrecken sind einige davon. Zuletzt habe ich eine Modestrecke mit der Kollektion von Serntar Hint geshootet, für das Fach Modefotografie.

Inna: Wie ist es zu der Kooperation mit dem Jungdesigner gekommen?

Elena: Serntar und ich haben uns durch das Studium kennengelernt und sind seitdem sehr gut befreundet. Zudem liebe ich seine Arbeiten und ich wollte unbedingt ein Shooting mit seiner ersten Kollektion machen. Wir mögen beide sehr ausgefallene und verrückte Sachen.

Inna: Welches Konzept steckt hinter der Fotostrecke?

Elena: Mit dieser Fotostrecke möchte ich einer der schlechten Seiten der Mode kritisieren. Ich möchte zeigen, wie die Models unter dem Druck stehen und einige mit dem Druck überfordert sind.

Inna: Kannst du in einem Satz beschreiben, was Fashion für dich bedeutet?

Elena: Fashion muss man leben, es ist ein Lifestyle!

Inna: Damit hast du Recht – „Mode“ ist eben nicht nur ein Job. Ob Designer, Journalist oder Model, wir alle leben und genießen den besonderen Lifestyle, den die Fashion Branche bietet.

Elena ist erst seit kurzem wieder in Deutschland. Die letzten Monate hat sie in den USA gelebt und gearbeitet. Wir sind schon gespannt, was sie erlebt hat und freuen uns auf spannende Stories.