Noch einmal so fühlen wie eine Prinzessin!

Wozu das „Kleine Schwarze“, wenn man auch das Pompöse haben kann?

Zugegeben! – Wir alle fühlen uns wunderschön und verzaubert, wenn wir festliche Kleider tragen. Seien es Hochzeits- oder Ballkleider, uns allen geht das Herz auf, wenn wir feinste Stoffe, lange Schleppen und viel Glitzer und Glamour an uns sehen.

Aber was macht ein Abendkleid eigentlich so besonders?

Die Liebe zum Detail

Alina Lorenz liebt Handarbeit. Mit einer Schlaufentechnik hat sie ihre Kollektion zu einem echten Hingucker gemacht. Sie bevorzugt Stoffe mit einem natürlichen Ursprung. Größtenteils verwendet sie Seide, die sehr hautfreundlich ist. Locker, leichtfließende Unterröcke bieten der Trägerin eine optimale Bewegungsfreiheit und sie liebt es, mit den Reizen einer Frau zu spielen – Denn was ist schöner, als die Vorzüge schmeichelhaft, aber nicht zu freizügig zu betonen? Tiefe Einblicke sind längst nicht mehr verpönt! Kleine Akzente setzt sie durch das Einbringen von silbernen Ringen in ihrem Flechtbild. Sie sollen wie das Meer bei Sonneneinstrahlung funkeln.

Spürt ihr nicht auch, wie hinter jedem Design nicht nur ein durchdachtes Konzept, sondern auch eine einzigartige Geschichte steckt?

Design: Alina Lorenz | © Dennis Schneider

„Und sie ging, doch ihr Funkeln blieb …“

Annika E. Geiger hat das Gespür für das Feine! Ihre Kleider sind so luftig-leicht und hauchzart, dass sie uns märchenhaft verzaubern. Die junge Designerin schmilzt kleine Plastikstückchen per Hand in ihre gewünschte Blumenform und stickt diese dann präzise auf hochwertige Seidenstoffe. Zusammen mit Goldfäden, kleinen Glasperlen und Pailletten, wird jede ihrer Kreationen zu einem echten Unikat. Nicht nur, dass die von Insekten inspirierten Kleider wunderschön funkeln, sie schmiegen sich wie ein Hauch von Fasern um die Trägerin. Die Kollektion zielt ab, die Frau aus dem Schatten heraus in das Licht zu setzen. Elegant und zugleich zerbrechlich! Verwunschen und zugleich real! Die Designs von „papillon nocturne“ lassen uns von einer fabelhaften Welt träumen, in die wir selber eintauchen wollen!

Design: Annika E. Geiger | © Julian Marochow

Kontrast oder Harmonie?

Die Winterkollektion „conte d’hiver“ von Carina Miszczak gilt als neu interpretiertes Wintermärchen. Es vereint zarte, sanft fallende Materialien mit festem Kunststoff. „Gegensätze schaffen und sie wieder miteinander harmonieren lassen!“ – Eine Idee, die das frostige Eis-Thema ideal widerspiegelt. Transparente Gewebe, so fein wie der Nebel, raffinierte Stickereien als Sinnbild des verwunschenen Waldes und handgeformte Kunststoff-Unikate, die mit frostigen 3D-Blumen aus jeder Frau eine Eisprinzessin machen. Der Modedesign Absolventin ist keine Handarbeit zu aufwendig: Ihre Einzelstücke sind individuell getreu der Damen-Silhouette verschmolzen und erzeugen einen eleganten Auftritt. Kaum zu glauben, dass sie teilweise bis zu 40 Stunden an einer „Eis“-Skulptur arbeitet. Die Mühe und Leidenschaft ist sichtlich zu erkennen und das Gesamtbild wird mit einem Hauch von französischem Charme absolut „magnifique“ !

Design: CARINA MISZCZAK | © MISZCZAK Medienkonzepte

Aber muss eine festliche Garderobe immer unbedingt aus einem Kleid bestehen?

Nein! Auch liebevoll verzierte Hosen, zarte Blüschen oder aufwendige Gebilde können einen modernen, einzigartigen Auftritt zaubern. Wer es also lieber casual-chic und légère mag, der ist mit dieser Kombination hervorragend beraten! Und der Clou? Selbst im Alltag können die einzelnen Kleidungsstücke auch wunderbar zu einer lockeren Jeans oder wollweichen Cardigans getragen werden. Bei so viel Vielseitigkeit können wir nur den Daumen erheben!

Beitragsfoto: Design: CARINA MISZCZAK | © MISZCZAK Medienkonzepte