Digitaler Schnitt am FDI

Wie die Digitalisierung auch in der Modebranche vieles erleichtert

Die Digitalisierung bezeichnet im Grunde analoge Werte, die in digitale Formate umgewandelt werden. Dieses Prinzip ist in vielen Bereichen einsetzbar, wie auch in der Modebranche.
Ein sehr gutes Beispiel dafür ist der digitale Schnitt – auch ein Fach am Fashion Design Institut, welches ab dem 3. Semester unterrichtet wird. Aber wozu wird es gemacht und was genau sind die Vorteile dieses Verfahrens? Wir haben Talaide aus dem 5. Semester dazu befragt, um Antworten zu erhalten.

Zunächst werden die Schnitte direkt per Mausklick am PC erstellt. Da man bei den zuständigen Programmen auch Werte und Maße eintragen kann, errechnet der Computer die erwünschten Maße automatisch. Dies hat den Vorteil, dass die Schnitte präziser sind.
Ebenfalls kann man eine Art Größenraster erstellen und die Schnitte skalieren, während man für manuellen Schnitt je nach Größe einen neuen Schnitt erstellen muss. Wenn ein Papierschnitt mal abhanden kommt, kann man diesen jederzeit neu drucken, da er digital gespeichert ist – sehr praktisch!

„Bei dem Digital Schnitt kannst du auch sehr viele Fehler machen. Wenn du bestimmte Funktionen falsch benutzt, die aber beim ersten Eindruck gar nicht falsch erscheinen, können diese dann nicht mit anderen Funktionen kombiniert werden. Wenn man die falschen Linien verbindet, fällt es leider erst am Ende auf.“, äußert Talaide.

Wie ihr seht bringt die Digitalisierung in der heutigen Zeit sehr viele Vorteile und erleichtert, beziehungsweise beschleunigt die Arbeitsschritte. Allerdings nur, wenn man sie konzentriert und richtig nutzt. Anderenfalls kann sie den Prozess auch verlangsamen. Am FDI wird sehr viel Wert auf den digitalen Schnitt gelegt, da heutzutage immer mehr digital abläuft und unsere Studenten somit auf die Arbeitswelt optimal vorbereitet werden!